Tausche Seelachsfilet gegen Äpfel vom Wochenmarkt

 

 

Das Mitbringen von speziellen Artikeln ist eigentlich recht einfach. Ich fahre zum Beispiel sehr gern auf den Hofer Wochenmarkt. Noch lieber fahre ich hin, weil ich einer Familie in der Nachbarschaft von dort frische und qualitativ hochwertige Lebensmittel mitbringen kann.

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Im “Gegenzug” erhielten wir kürzlich frischen Fisch aus der Hofer Fußgängerzone.

In beiden Fällen war es nur ein Mehrweg für Fußgänger, aber keine extra Autofahrt oder auch nur ein Umweg mit Auto. In beiden Fällen hat die Information genügt, dass der Netzwerkpartner zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort ist. Details wurden telefonisch vereinbart.

Dieses Praxisbeispiel zeigt auch die Unterschiede auf: Der Wochenmarkt findet regelmäßig statt, z.B. in Hof mittwochs und samstags.  Die Fußgängerzone wird häufig, aber zu unregemäßigen Zeiten besucht. In beiden Fällen hilft das Nachbarschafts-Netzwerk nhnandf.net, Angebot und Nachfrage zu verknüpfen.

Neue Zahnbürsten braucht das Land

 

 

Diese Überschrift fiel mir ein, als ich jüngst durch die Zeitschrift “eCarTec Magazin” blätterte. Hier geht es um Elektroautos und -etwas hochtrabend- die: “eMobility Revolution”. Ob von BMW, Audi oder anderen Herstellern: Technischer Fortschschritt ist bald als Serienprodukt erhältlich.  Elektromobilität hat sich längst zu einem Milliardenmarkt entwickelt. Aber ich bezweifle, dass mit dieser neuen Technologie auch nur kleinste Fortschritte für intelligente Mobiltät erreicht werden.

Übertragen wir diesen “Revolutions”-Ansatz auf Zahnhygiene. Wir benötigen demnach technisch fortschrittliche Zahnbürsten, z.B. mit Elektromotor. Besonders schick sind auch Zahnbürsten mit Hybridmotor-Borstenverstellung. Nicht zu vergessen Zahnpasta aus Bioenergie statt wie bisher aus Erdöl….

Die entscheidende Frage ist jedoch: Wie putzen wir uns vernünftig die Zähne? Die high-tech Zahnbürste nutzt nichts, wenn sie falsch eingesetzt wird. Eine traditionelle Handzahnbürste, regelmäßig benutzt (nach jedem Essen…) ist besser für die Zahnhygiene als die Super-Elektrozahnbürste, die nur einmal täglich abends vor dem Zubettgehen benutzt wird.

Ob gesunde Zähne oder intelligente Mobilität: Es geht primär um unser Verhalten und danach irgendwann um die Technik. Fahrten zu vermeiden ist immer ökologischer als Parallelfahrten mit den heute umweltfreundlichsten Autos zu absolvieren.

Dies betrifft z.B. Fahrten zur Apotheke. In Stadtapotheken, die eher am Stadtrand liegen, ist es normal, dass aus umliegenden Ortschaften Rezepte einer Gemeinde eingelöst werden. Leider ist es dabei sehr häufig so, dass die Nachbarn eines Straßenzugs einzeln fahren. Oder als allgemeine Erfahrung: Wir treffen unsere Nachbarn “zufällig” in der Stadt, weil wir im gleichen Baumarkt oder bei dem Wochenmarkt einkaufen.

Die Website www.nhnandf.net hilft Nachbarn, Fahrten zu gemeinsamen Zielen zu bündeln. Hier geht es um  ein anderes Mobilitätsverhalten als wir es gewohnt sind. Wir sind selbstbeweglich (griechisch: auto – mobil). Verändern wir doch unser Verhalten und fahren heute für den befreundeten Nachbarn zur Apotheke. Und morgen bringt dieser Nachbar uns die Medizin mit, die in der Apotheke nicht sofort lieferbar war.

Wenn Nachbarschaftshilfe funktioniert, kann sie über eine Homepage wie www.nhnandf.net verbessert werden. Dann erübrigen sich zufällige Treffen in der Stadt, denn per Internet wird systematisch die nötige Mobilität unter befreundeten Nachbarn optimiert. Und dann erst macht es Sinn, loszufahren. Egal mit welcher Zahnbürste, nein: mit welchem Auto!

PS.: Der Vergleich hinkt in mindestens einem Punkt: Zahnbürsten sollten öfters als Autos neu gekauft werden…

Die aktuellen Automodelle mit dem geringsten Spritverbrauch

 

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Da der Preis für Treibstoff für Kraftfahrzeuge ständig steigt und einen Großteil der Unkosten des Autofahrens ausmacht, achten Sie als Verbraucher vermehrt auf die Sparsamkeit der Autos beim Spritverbrauch. War früher ein Auto auch ein Statussymbol, hören Sie heute von Ihren Freunden und Bekannten immer öfter „Ein kleiner, sparsamer Pkw bringt uns auch ans Ziel“. Dementsprechend begehrt sind zurzeit auch die kleinen, leichten Autos, die zudem in jede noch so schmale Parklücke passen wie zum Beispiel der Smart Fortwo CDI. Er verbraucht auf 100 Kilometern nur 3,4 Liter und gehört damit zu den sparsamsten Fahrzeugen. Aber nicht nur Smart hat sparsame Wagen zu bieten. Auch Deutsche Automobilbauer haben die Zeichen der Zeit erkannt.

Geringer Spritverbrauch ist ein gutes Kaufargument

Der kleine VW Polo 1.4 TDI Blue Motion ist mit einem Spritverbrauch von 3,9 Litern auf 100 Kilometern ebenfalls ein richtiges Spritsparwunder. Dieser praktische Kleinwagen von VW eignet sich besonders gut für den Stadtverkehr, zeigt sich aber auch auf längeren Spritztouren von seiner komfortablen Seite. Aber es gibt nicht nur sparsame Benziner auf dem Markt der Geringverbraucher. Bei den Dieseln tut sich der Citroen C1 HDi mit seinen Verbrauch von nur 4,1 Liter Diesel stark hervor. Er ist zudem auch noch günstig im Anschaffungspreis. Wenn Sie bequeme Autos mit viel Komfort für das entspannte Fahren bevorzugen, so ist der Kia Picanto 1.1 CRDi LX VGT ein interessantes Modell. Dieser Kleinwagen verbraucht auch nur 4, 2 Liter auf 100 Kilometern und liegt damit ganz vorn bei Spritsparern der Automobilindustrie.

Kostengünstig zur Arbeit fahren

Die Italienische Automarke Fiat hat immer sparsame Kleinwagen auf den Markt gebracht und mit dem Fiat Panda 1.3 Multijet einen sehr sparsamen Diesel für die Kunden designed. Dieser Diesel gibt sich auf 100 Kilometern immerhin mit 4,3 Litern Diesel zufrieden. Mit der gleichen Menge an Diesel ist auch der Renault Clio Campus 1.5 dCi zufrieden. Dieser hübsche, praktische Kleinwagen eignet sich hervorragend für den Stadtverkehr und legt den Weg zur Arbeit besonders kostengünstig zurück. Ähnlich verhält es sich mit dem Peugeot 206 Hdi Eco. Dieser Diesel ist auch mit 4,3 Litern Treibstoff auf 100 Kilometern völlig zufrieden. Der Citroen C3 1.4 HDi ist ebenfalls ein bekannter Spritsparer unter den Dieselfahrzeugen, wobei er auch recht geräumig erscheint und trotzdem im Verbrauch ganz sparsam bleibt.

Sparsamkeit ist auch beim Auto eine Tugend

Auch Ford kann sparsame Dieselfahrzeuge bauen wie sich mit dem attraktiven Ford Fiesta 1,6 Duratorq TDCi zeigt, der sich mit seinen 4,4 Litern Diesel auf 100 Kilometern ein praktischer Wagen für die Fahrt zur Arbeit ist. Der Mini Cooper D hat nicht nur in England eine Art Kultstatus erreicht. Er hat durch seinen geringen Verbrauch von 4,4 Litern überall seine Fans von sparsamen Autos. Auch der Renault Clio 1.5 dCi ist ein Diesel, der einen sehr geringen Verbrauch aufweist. Er benötigt knapp 4,5 Liter auf 100 Kilometern. Der Lancia Ypsilon ist ebenfalls ein eleganter Diesel mit dem gleichen Verbrauch wie der Renault Clio. Der Renault Megane 1.5 dCi gehört in die Kompaktklasse und braucht nur 4,5 Litern Diesel.

Die Einführung der Mega-Liner: Sind deutsche Straßen geeignet?

 

 

tonMegaliner sind auch unter dem Begriff Giga-Liner oder 60-Tonner bekannt. Diese Giganten der Straße werden seit einigen Jahren immer öfter von Experten kritisch unter die Lupe genommen. Die Einführung solcher Monster-Trucks ist in Deutschland umstritten und so wird oft über die Vor- und Nachteile der 60-Tonner diskutiert. In den USA oder Nordamerika werden die Mega-Liner auch Long-Vehicles-Combinations genannt und sind aus dem Verkehr kaum mehr wegzudenken. Warum sind die Mega-Liner im Ausland so beliebt und in Deutschland sowie der EU nicht anzufinden? Um diese Frage zu beantworten, muss ein näherer Blick auf den Straßenschädigungsfaktor geworfen werden!

Im Jahre 2006 wurde in dem Bundesland Niedersachsen ein Pilotprojekt gestartet, das die Gefahren und Fakten von Mega-Linern etwas näher beleuchtet hat. Immerhin geht es hier um Fahrzeuge, die eine Länge bis zu 26 Meter haben können und ein stolzes Gewicht von 60 Tonnen auf die Waage bringen. Ergebnis: Auf bestimmten Strecken und außerhalb von geschlossenen Ortschaften könnten die Liner ihren Dienst problemlos verrichten. Jedoch ist dies nicht so einfach umzusetzen, besonders nicht, wenn man sich das Straßennetz Deutschlands etwas näher anschaut. In den Ländern, in denen solche Mega-Liner in den Straßenverkehr eingeführt wurden, wie Neuseeland, Australien oder der USA, dürfen sie auch nur auf speziell gekennzeichneten Straßen fahren. Es ist demnach nicht erlaubt, jede Straße zu befahren oder gar Ortschaften zu durchqueren. Soviel Freiheit haben wir in Deutschland leider nicht, hier ist das Straßennetz bereits zu ausgelastet.

Doch was ist eigentlich das Problem?

Es geht bei den Mega-Linern weniger um das eigentliche Gewicht von 60 Tonnen, sondern viel mehr um die eigentliche Achslast der Fahrzeuge. Es ist bekannt, dass die Belastung einer Straße nicht ausschließlich vom Gewicht der Fahrzeuge oder LKWs abhängt. Es ist die Achslast, die Art der Federung und die Bereifung, die darüber entscheiden, wie stark das jeweilige Fahrzeug die Fahrbahn schädigt. Die Fragen die man sich in diesem Zusammenhang stellt sind also: Luft- oder Blattfeder? Zwillings- oder Einzelbereifung? Diverse Gutachten belegen dabei folgende Theorie: Die Zwillingsbereifung ist halb so schädlich wie die Einfachbereifung. Ähnlich ist das Ergebnis von Luftfeder zu Blattfeder.

Die Belastung der Straße ist eine Herausforderung

Es ist bekannt, dass die Belastung der Straße mit der Achslast steigt. Die Steigerung erfolgt in der 4. Potenz mit dem Gewicht des Fahrzeugs. Unterschiedliche Straßentests und Belastungs-Test haben ergeben, dass komischerweise die heutigen EU-LKWs mit einem 40t Gesamtgewicht und einer 11,5t Antriebsachse, der Straße 50% mehr schaden als der 6-Achsige 60-Tonner mit einer Zwillingsbereifung. Der Mega-Liner hat 22 Reifen auf die sich das Gesamtgewicht gleichmäßig verteilt. Das bedeutet, der Mega-Liner ist mir seiner Bereifung, trotz des enormen Mehrgewichts um einiges schonender unterwegs als die hier üblichen LKWs. Der hier übliche 5-Achser der meist ein 5-Achser mit Einzelbereifung ist, besitzt dazu eine knapp 20% stärkere Nutzlast.
Bei 40 Tonnen Gesamtgewicht ist es noch in Ordnung, jedoch wird bei 60 Tonnen eine enorme Belastung.

Voraussetzung für die Zulassung sind also die erörterten Achslasten, die je nach Bereifung unterschiedliche Schäden auf deutschen Straßen verursachen. Der Straßen-Beschädigungs-Faktor (road damage factor) errechnet sich also bei jedem LKW neu und ist die entscheidende Größe. Deutsche Straßen könnten daher den Mega-Liner tragen.